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Die ersten Zähne: Alles, was du über Milchzähne wissen musst

29 Dezember · 7 Minuten

Selbst wenn wir unsere Baby- oder Kinderzähne nicht das ganze Leben lang behalten, spielt die Gesundheit der Milchzähne eine wichtige Rolle. Eine gründliche Mundhygiene ist sogar essenziell, weil sich der Zustand unserer ersten Zähne auch auf die bleibenden Zähne als Erwachsener auswirkt. In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du über Milchzähne wissen musst – wann sich unser Milchzahngebiss entwickelt, welche Symptome dann auftreten und was du für ein gesundes Kinderlächeln tun kannst.

Was sind Milchzähne?

Milchzähne sind die ersten Zähne, die sich bei einem Baby entwickeln. Wir behalten sie aber nicht ein Leben lang, da sie im Lauf unserer Kindheit durch die permanenten Zähne ersetzt werden.

Die Kinderzähne sind also sozusagen Platzhalter für unsere späteren bleibenden Zähne. Wenn sich die Milchzähne bei Babys richtig und gesund entwickeln, wirkt sich dies auch positiv auf unser bleibendes Gebiss aus.

Das Zahnen bei Babys

Wann bekommen Babys die ersten Zähne?

Es ist ganz unterschiedlich, wann Babys ihre ersten Zähne bekommen, normalerweise beginnt das Zahnen bei Babys aber um den vierten Lebensmonat herum.

Meistens kommen die Babyzähne in einer bestimmten Reihenfolge: In der Regel brechen die vier unteren Schneidezähne als Erstes durch. Ab neun Monaten kommen dann normalerweise die mittleren oberen Schneidezähne. Mit ca. 15 Monaten brechen dann die ersten Backenzähne (Molaren) oben und unten durch. Und in einem Alter von ca. 2 Jahren die zweiten Backenzähne.

So ist das Zahnen bei Babys meist in einem Alter von zweieinhalb Jahren abgeschlossen. Die ersten permanenten Molaren erscheinen aber oft nicht vor dem sechsten Lebensjahr.

Das Zahnen beginnt bei Babys meist um den vierten Lebensmonat herum.

Zahnen bei Babys: Anzeichen und Symptome

Es gibt verschiedene Anzeichen, dass das Zahnen beginnt: einige haben gar keine Symptome, während andere Babys starke Schmerzen haben.

Anzeichen für das Zahnen bei Babys können sein:

  • Unruhe und Schreien
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Geschwollenes Zahnfleisch
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen
  • Verminderter Appetit
  • Leichtes Fieber

Bleiben beim Zahnen die Symptome über einen längeren Zeitraum bestehen, sollte ein Kinderzahnarzt zurate gezogen werden.

Warum gibt es die Milchzähne?

Warum es die Milchzähne gibt, hat vor allem drei Gründe:

  • um den Übergang von flüssiger zu fester Nahrung zu vereinfachen;
  • um Platz für das permanente Gebiss zu schaffen und die Entwicklung des Ober- und Unterkiefers zu fördern;
  • um eine optimale Sprachentwicklung zu ermöglichen.

Wie viele Milchzähne hat man?

Jedes Baby bekommt früher oder später seine ersten Zähne – doch wie viele Milchzähne hat man? Die richtige Anzahl lautet: zwanzig – zehn im Oberkiefer und zehn im Unterkiefer. Sie sorgen dafür, dass später genug Platz für das bleibende Gebiss vorhanden ist.

Wenn die ersten Zähne dann irgendwann beginnen auszufallen, haben die Kinder meist eine Mischung aus permanentem und Milchzahngebiss.

Beim Zahnwechsel geht unser Milchzahngebiss nach und nach zum permanenten Gebiss über.

Zahnwechsel bei Kindern: Wenn die Milchzähne ausfallen

Ab wann fallen die Milchzähne aus?

Der Zahnwechsel ist ein wichtiger Punkt in der Entwicklung eines Kindes.

Aber ab wann fallen die Milchzähne genau aus? Der Zahnwechsel beginnt meistens in einem Alter zwischen fünf und sechs Jahren und kann sich bis zum zwölften Lebensjahr hinziehen. In dieser Zeit besteht das Gebiss des Kindes sowohl aus den Milchzähnen als auch aus den neu durchgebrochenen bleibenden Zähnen. Mit zwölf Jahren ist der Zahnwechsel in der Regel abgeschlossen und das Kind hat dann 28 permanente Zähne statt der 20 Milchzähne. Die vier restlichen Weisheitszähne kommen erst zu einem späteren Zeitpunkt.

In welcher Reihenfolge fallen beim Zahnwechsel die Milchzähne aus?

Jedes Kind ist anders, es ist also schwer zu sagen, wann beim Zahnwechsel die Milchzähne beginnen auszufallen und in welcher Reihenfolge das passiert.

Als Erstes wackeln meist die Schneidezähne und dann setzt sich der Zahnwechsel fort, bis die hinteren Milchzähne ausfallen. Die Reihenfolge kann aber wie gesagt von Kind zu Kind variieren.

Los geht’s in einem Alter von fünfeinhalb bis sechs Jahren, wobei zuerst die beiden Milchschneidezähne in der Mitte des Unterkiefers ausfallen. Darauf folgen die seitlichen Schneidezähne unten und alle vier oben. Mit neun bis zehn Jahren fallen dann die unteren Eck- und Backenzähne aus und ein bis zwei Jahre später auch die oberen Eck- und Backenzähne.

Wann fallen bei den Milchzähnen die Backenzähne aus?

Die ersten Molaren fallen ungefähr in einem Alter von zehn Jahren aus und die zweiten ca. zwei Jahre später. Mit 13 Jahren sollte dann der Zahnwechsel der Backenzähne abgeschlossen sein.

Manchmal kann es sein, dass ein Milchzahn noch nicht ausgefallen ist und der neue Zahn dahinter durchbricht.

Der neue Zahn wächst hinter dem Milchzahn – was tun?

Ein Milchzahn fällt nicht aus und der zweite Zahn wächst dahinter heraus? Das kann beim Zahnwechsel schon einmal vorkommen und ist kein Grund zur Panik!

Es gibt verschiedene Gründe dafür, wenn der neue Zahn hinter dem Milchzahn herauswächst, vor allem aber, wenn zu wenig Platz im Kiefer ist, die permanenten Zähne falsch liegen oder die Wurzel des Milchzahns nicht vollständig vom Körper abgebaut wurde.

Meistens erledigt sich das Problem von selbst. Du solltest es aber trotzdem besser von einem Kinderzahnarzt abklären lassen, um spätere Probleme wie Zahnengstand oder Fehlbisse zu vermeiden.

Milchzähne bei Erwachsenen

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass manche Milchzähne bis ins Erwachsenenalter erhalten bleiben, weil sie nicht in der Kindheit ausgefallen sind. Die Ursache dafür ist häufig eine sogenannte Agenesie – wenn einer oder mehrere der permanenten Zähne von Natur aus nicht angelegt sind. Andere Gründe können ein Trauma bzw. eine Verletzung, zu wenig Platz im Kiefer oder Fehlstellungen der Zähne sein.

Auch wenn es im Grunde kein Problem ist, wenn einer oder mehrere Milchzähne bei Erwachsenen bestehen bleiben, sollte der Zahnarzt zumindest einen Blick darauf werfen. Er kann genau beurteilen, ob der Milchzahn erhalten bleiben kann oder ob er gezogen werden muss, um zukünftige Probleme zu verhindern.

Der Unterschied zwischen Milchzähnen und bleibenden Zähnen

Der Unterschied zwischen Milchzähnen und bleibenden Zähnen besteht im Wesentlichen in ihrer Anzahl, der Anatomie und dem Aufbau.

Das Milchzahngebiss besteht aus 20 Zähnen, während das permanente Gebiss 32 Zähne umfasst – die Weisheitszähne mit eingeschlossen.

Ein weiterer Unterschied zwischen Milchzähnen und bleibenden Zähnen ist, dass erstere kleiner sind, da schließlich auch der Kiefer bei Kindern noch nicht ausgewachsen ist. Außerdem sind auch die Wurzeln unserer Kinderzähne dünner und kürzer. Deshalb fallen sie auch leichter aus.

Was den Aufbau des Zahns betrifft, gibt es in erster Linie keinen großen Unterschied zwischen Milchzähnen und bleibenden Zähnen, jedoch sind das Dentin (also die Zahnsubstanz) und der Zahnschmelz bei unseren ersten Zähnen dünner, weshalb sie häufig weißer erscheinen.

Auch die Milchzähne sollten regelmäßig vom Zahnarzt untersucht werden, um potenzielle Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Schlechte Milchzähne bei Babys und Kindern

Auch wenn unsere ersten Zähne letzten Endes durch die permanenten ersetzt werden, sollten Eltern gut auf die Gesundheit und Hygiene der Zähne von Babys und Kleinkindern achten. Schlechte Milchzähne können sich sonst negativ auf die weitere Entwicklung der Zähne auswirken. Zu den häufigsten Problemen mit schlechten Milchzähnen bei Babys und Kindern gehören Löcher, vorzeitige Karies und Nekrosen.

Karies bei Milchzähnen

Karies und Löcher in den Milchzähnen sind die häufigsten Probleme bei Kindern. Zu den Ursachen gehören vor allem:

  • Zu lange Flaschenfütterung
  • Übertragung von ansteckenden, kariesverursachenden Bakterien
  • Schlechte Ernährung
  • Mangelnde Mundhygiene

Die Milchzähne fallen zu früh aus

Manchmal kann es vorkommen, dass die Milchzähne zu früh ausfallen. Die häufigsten Gründe dafür sind Karies, eine unausgewogene Ernährung (vor allem bei einem daraus resultierenden Kalziummangel), schwache Zahnwurzeln oder Verletzungen.

Was haben schwarze Kinderzähne zu bedeuten?

Schwarze Kinderzähne können ein Zeichen für eine Nekrose des Zahnmarks (Pulpa) sein. Erleidet das Kind beispielsweise beim Sport oder bei einem Sturz einen heftigen Schlag auf den Kieferknochen, kann der Zahnnerv geschädigt werden und der Milchzahn verfärbt sich grau. Die Verfärbung zeigt sich aber nicht sofort, sondern normalerweise erst Monate später, wenn der Milchzahn nach und nach dunkler wird.

Was kann man tun, wenn sich der Milchzahn grau verfärbt? Schwarze Kinderzähne sind ein Zeichen dafür, dass der Nerv des betroffenen Milchzahns abgestorben ist. Dies ist nicht immer dramatisch und muss auch keine Auswirkungen auf die späteren bleibenden Zähne haben. Bei schwarzen Kinderzähnen sollte jedoch besser ein Zahnarzt zurate gezogen werden, der die Situation am besten beurteilen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Kieferorthopädie bei Kindern mit Milchzähnen

Es gibt verschiedene Meinungen dazu, ob Kieferorthopädie bei Kindern mit Milchzähnen sinnvoll ist. Und obwohl die grundlegende Antwort „ja“ lautet, muss jedoch einiges dabei beachtet werden.

Und zwar muss vorher immer genau festgelegt werden, welche Art von kieferorthopädischer Maßnahme für das jeweilige Entwicklungsstadium und das Behandlungsziel geeignet ist. Der Kinderzahnarzt wird sich das Problem genau ansehen, um die richtige Behandlungsmethode festzulegen.

Bei Fehlstellungen des Kiefers kann eine Frühbehandlung beim KFO helfen, späteren Problemen vorzubeugen.

Ist eine Zahnspange bei Kindern mit Milchzähnen möglich?

Kieferorthopädische Apparaturen, wie Zahnspangen und Aligner sind zur Korrektur von Zahnfehlstellungen gedacht.

Theoretisch können also auch Zahnspangen bei Kindern mit Milchzähnen zur eingesetzt werden. Wie aber bereits erwähnt, wird unser Milchzahngebiss irgendwann durch das permanente ersetzt. Wenn das Kind also schiefe Zähne oder Lücken haben sollte, bringen kieferorthopädische Maßnahmen kaum etwas, da sie keine Auswirkungen auf die nachfolgenden Zähne haben.

Die Frühbehandlung beim KFO

Die ersten Zähne von Babys und Kleinkindern werden durch die permanenten ersetzt – dies gilt aber nicht für die knöchernen Strukturen des Kiefers. Manchmal kann es sein, dass die Kiefer eines Kindes zu eng sind oder nicht richtig aufeinander beißen, was zu späteren Fehlbissen oder Fehlstellungen bei den bleibenden Zähnen führen kann.

In diesem Fall kann die Frühbehandlung beim KFO helfen, zukünftige Probleme rechtzeitig abzuwenden.

Mithilfe der interzeptiven Kieferorthopädie kann nicht nur die Anatomie des Kiefers korrigiert und somit schwere Fehlbisse verhindert werden, sondern es hilft auch, schlechte Angewohnheiten abzulegen und funktionelle sowie Sprachstörungen zu beheben. Da das Kind noch nicht ausgewachsen ist, lassen sich die Knochen besser korrigieren und schwerwiegende Probleme in der Zukunft verhindern.

Die Frühbehandlung durch den KFO ist ab einem Alter von sieben Jahren möglich, sobald die ersten Backenzähne durchgebrochen sind und das Kind noch in der Wachstumsphase ist, und kann individuell an die Bedürfnisse angepasst werden. Bei Impress x Smilike bieten wir verschiedene kieferorthopädische Frühbehandlungen und andere orthopädische Maßnahmen bei folgenden Problemen an:

  • Überbiss
  • Unterbiss
  • Schmaler Gaumen
  • Offener Biss

Dank der KFO-Frühbehandlung Impress Kids lassen sich spätere Folgebehandlungen wie Impress Teens schneller und effizienter durchführen.

Wenn du dir ein gesundes Lächeln für dein Kind wünschst, findest du bei Impress x Smilike die passenden Experten und Behandlungsmodelle. Vereinbare einfach einen Termin auf unserer Website, telefonisch oder per WhatsApp unter +49 32 221092995 oder schicke eine E-Mail an germany@smile2impress.com, um zu erfahren, an welchen Praxisstandorten wir Impress Kids anbieten. Wir freuen uns, von dir zu hören!

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Häufig gestellte Fragen zu Milchzähnen

Wie viele Milchzähne verliert man?

Das Milchzahngebiss besteht aus insgesamt 20 Zähnen, die alle in einem Alter zwischen fünf und zwölf Jahren ausfallen.

Wie kann man Milchzähne aufbewahren?

Das Zahnmark unserer ersten Zähne enthält wertvolle Stammzellen, deshalb ist es eine gute Idee, Milchzähne aufbewahren zu lassen. Dazu solltest du sie innerhalb von 48 Stunden, nachdem sie ausgefallen sind, bei einer speziellen „Biobank“ einlagern lassen.

Ist es schlimm, wenn man einen Milchzahn verschluckt?

Es kann vorkommen, dass ein Milchzahn verschluckt wird, wenn er ausfällt. Dies ist aber nicht schlimm, denn er kommt in der Regel auf natürlichem Wege wieder raus.

Wie ist ein Milchzahn aufgebaut?

Grundsätzlich haben ein bleibender und ein Milchzahn denselben Aufbau: innen zunächst das Zahnmark, dann Wurzelzement, Dentin und außen schließlich der Zahnschmelz. Bei den Zähnen von Babys und Kleinkindern sind diese einzelnen Schichten jedoch dünner, weshalb sie nicht ganz so kräftig sind wie die permanenten Zähne bei Erwachsenen.

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